Bigos

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Bigos

ist ein Krauteintopf aus gedünstetem Sauerkraut mit verschiedenen Fleisch- und Wurstsorten sowie weiteren variierenden Zutaten. Als Inbegriff der klassischen polnischen Küche angesehen, gilt es vor allem in Polen als Nationalgericht, ist darüber hinaus aus historischen Gründen aber auch in Litauen, Weißrussland und der (vor allem westlichen) Ukraine fester Bestandteil der dortigen Küchen.

Das ist die Definition von Wikipedia zu diesem Gericht. Eine liebe Kollegin von mir hatte diesen Eintopf mal zu einer Dienstbesprechung anstelle von Kuchen mitgebracht und ich habe das damals schon sehr genossen.  Die Zutaten sind allesamt absolut  LCHF-konform, deshalb habe ich es heute mal für uns gekocht.

Ich habe folgendes Rezept dafür verwendet:

Zutaten

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(ca. 5 Portionen)

1 kg Weißkohl

1 große Dose Sauerkraut (850 g)

1 kg Schweinenacken

250 g Schweinebauch, geräuchert

100 g Zwiebeln

140 g Tomatenmark

2 Lorbeerblätter

6 Wacholderbeeren

Paprikapulver scharf, Salz, Pfeffer

Butterschmalz oder Kokosöl zum Anbraten

Zubereitung

Den Schweinebauch in mittelgroße Würfel schneiden und in einer Pfanne/Bratentopf scharf anbraten.

Schweinenacken in ca. 2 cm große Stücke schneiden (Gulaschgröße), kräftig mit Paprika, Pfeffer und Salz würzen und zum Schweinebauch geben, kurz scharf anbraten. Die Pfanne/Bratentopf bei 175 Grad Ober-/Unterhitze in den Backofen stellen und das Fleisch 1 Stunde schmoren lassen.

In der Zwischenzeit den Kohl in feine Streifen schneiden und in einem großen Topf in ca. 1/2 l Wasser weich kochen. Dann das Sauerkraut hinzufügen. Die gewürfelte Zwiebel, Lorbeerblätter, Wacholderbeeren und Tomatenmark unter die Kohlmasse rühren. Jetzt die Fleischstücke inklusiver Bratensaft zum Kohl geben und gut untermischen.

Auf dem Herd eine weitere Stunde köcheln lassen und ggf. mit Gewürzen nachwürzen. Es sollte eine angenehme Schärfe haben. Unbedingt während des Schmorens immer wieder umrühren und evtl. etwas Wasser nachfüllen, damit nichts anbrennt.

Das ist die Zubereitung auf dem Herd. Ich habe allerdings die Zubereitung ein wenig abgeändert, ich habe den vermischten Krauteintopf in meinen Slowcooker verfrachtet und für ca. 5 Stunden auf slow vor sich hin schmurgeln lassen.

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Für evtl. mitessende Nicht-LCHFler kann man Kartoffeln oder Brot dazu reichen. Uns hat es sehr gut geschmeckt und wir waren ohne herkömmliche Beilagen schnell satt.

Laut Aussage meiner Kollegin schmeckt dieses Gericht mit jedem Aufwärmen besser, hoffen wir mal, dass genug übrig bleibt, um das auch noch zu testen. 😉

 

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